Kunst-Pilgern

 

Kunst-Pilgern – eine Möglichkeit
Wir sind momentan in besonderen Zeiten. Allzu präsent ist dieser Corona-Virus (ich denke ja immer: Christus ordnet Regierungen, Organisationen neu an). Durch Ostern inspiriert kam ich auf die Idee des Kunst-Pilgerns.
1. Was bedeutet Pilgern, worum geht es?
Normalerweise macht man sich auf eine lange Reise zu einem bestmmten Ort. Die Menschen sind lange unterwegs, meistens zu Fuß. Während der Wanderung geht es darum, den Alltag hinter sich zu lassen und sich auf die wesentlichen Dinge im Leben zu konzentrieren.
2. Was ist jetzt Kunst-Pilgern?
Es ist niedrigschwellig und Corona-geeignet. Es geht um einen Spaziergang in den nahen Wald (=Alltag hinter sich lassen). Wer geht mit? Familienmitglieder. Der Gang wird vorbereitet durch ein kurzes Gebet, der Heilige Geist soll uns den Blick für einen Ort schenken, an dem wir stehen bleiben. Wenn ein Gefühl aufkommt, hier ist es gut, dann sind wir rich!g. Dort gibt es einen Psalm (bei uns: Psalm 23), ein Lied (bei uns:„Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“). Wir machen ein Foto von dem Platz. Dann gehen wir in uns und schauen uns um. Was sagt mir mein dreieiniger Gott? Wie soll ich diesen Ort verändern. Spricht mich ein Ast an, eine Borke, ein Blatt. Jede/r legt einen Gegenstand, eine Idee, eine Eingebung. Wir lassen uns einfach in Gottes Arme fallen und gestalten.  Wir lassen einen “Innengang” zu. Dann schauen wir uns das Ergebnis an. Wir interpretieren die Bedeutung, machen ein Foto und überlassen das Kunstwerk wieder der Natur.
3. Nach-Corona
Wenn wir in diese Zeit kommen, die doch so fern scheint, erstellen wir eine “Landschaft der Innerlichkeit des Pilgerns”. Diese Zusammenschau können wir anderen als “Pilgerweg zum Ansehen”, als Kunstwerk anschließend zur Verfügung stellen.
Es ist ein “Work-in-Process”.